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Berlin adidas EQT Event & Fashion Week

20. Januar, 2017

Anfang der Woche war es mal wieder soweit. Wie jeden Januar haben wir uns auf den Weg nach Berlin gemacht. Eins war dieses Mal allerdings anders. Statt eigenem, individuellen Programm, hat adidas diesmal die Agenda vorgegeben und uns ziemlich eingespannt. Aber das im positivsten aller Sinne. In Herzogenaurach hat man keinerlei Kosten und Mühen gescheut (vor allem Kosten) und ein Drei-Tages-Programm vom allerfeinsten dahin gezaubert. Von der Anreise über das Hotel bis hin zum Dinner war für alles gesorgt. Um euch ein paar Einblicke zu geben, hier eine kleine Zusammenfassung unserer drei Tage:

 

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Überraschung im Hotelzimmer

 

Am Montag Morgen ging es mit 6 Leuten vom Team inflammable, darunter auch Mitarbeiter aus unserem Laden in Heilbronn (Novacane Store) per ICE in die Hauptstadt. Während wir in den letzten Jahren immer per U-Bahn zu unserem AirBNB gefunden haben, empfingen uns dieses Mal schon am Bahnsteig zwei nette Mädchen mit adidas Schildchen. Wie Vorzeigetouristen folgten wir ihnen zu unserem privaten Shuttle, das uns in Richtung Hotel bringen sollte. Im Shuttle wurde, wie sich das gehört, Champagner und Kaviar gereicht #joke. Im schicken Hotel angekommen, war schnell klar, dass jedes Kopfzerbrechen über vermeintliche Zimmerkombinationen umsonst war. Jeder bekommt ein eigenes Zimmer, das obendrauf noch eine kleine Überraschung zu bieten hatte: Auf dem Bett lag ein EQT-Willkommens-Paket samt Stadtkarte, EQT Sammelkarten, Turnbeutel und einem Paar der neuen EQT Modelle. Danke! Danke! Danke!

 

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Am Abend eröffnete dann die EQT Gallerie, bei der Marc Leuschner von Overkill in Zusammenarbeit mit adidas eine sehr(!) umfangreiche, wenn nicht komplette, Ausstellung an neuen und alten adidas EQT Modellen zur Schau stellt. Die Kollektion ist mega beeindruckend und für uns als Retro-Liebhaber ein absolutes Highlight. Wer in Berlin ist, kann sich diese noch bis Morgen anschauen (Mittelstraße 43). Danach ging es ein Stockwerk höher zur Begrüßung und zum anschließenden Dinner. Call it a day!

 

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Am Dienstag standen dann verschiedene Programmpunkte auf der Tagesordnung. Q&A mit verschiedenen Persönlichkeiten, wie Marc von Overkill, einem Produktdesigner von adidas und weiteren. Insta Walk, bei dem in verschiedenen Gruppen Berlin erkundet wurde. Natürlich wurde dabei auch fleißig fotografiert und die neuen EQT Modelle wurden in Szene gesetzt. Bei der 360 EQT Session lernte man derweil alles rund um die Equipment Serie von adidas. Ein Teil von uns war auch zur Gast auf der Seek und Bright Tradeshow, um sich mit ein paar alten Bekannten zu treffen und ein paar Marken auszuchecken. Abends stand dann mit der Party der krönende Abschluss an. Wie viele schon munkelten gab adidas Anhänger Pusha T sich die Ehre als Main Act zu performen. King Push gab im Vollgutlager ein paar seiner bekanntesten Tracks, sowie einen neuen Track mit Jay-Z zum Besten. Gute Sache!

 

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Am Mittwoch war es dann schon wieder Zeit zur Abreise. Vielen Dank an adidas Originals für die drei intensiven, spannenden und interessanten Tage. Wird schwer da noch einen draufzulegen!

 

Checkt unbedingt den ersten adidas Originals EQT Drop am 26. Januar bei uns im Shop. Das Thema EQT steht dieses Jahr absolut im Mittelpunkt bei den drei Streifen und es erwarten euch einige Highlights! HIER könnt ihr euch die Modelle anschauen und vormerken.

Hier noch ein paar weitere Bilder:

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inflammable customs v – inflammable

28. Oktober, 2016

Wow, war das eine Woche! Nachdem Sneakerskills am Montag den Start gemacht hat, mit einem Stan Smith in der FC Arsenal Edition, folgten die Mädels von snkr.art mit ihrem Asics Gel Lyte V „Kickers“, angelehnt an die legendäre Anime Serie. Am Mittwoch hauten wir zusammen mit Dead Stock dann einen schicken Camo Gel Lyte III raus, dicht gefolgt von Dressed Like Machines Gel Lyte III „Der Pate“ gestern. 

Zu guter Letzt beenden wir diese aufregende Woche mit unserem eigenen Design. Zusammen mit Budgie Customs haben wir versucht den charakteristischen Look unseres Shops auf einen Schuh zu packen. Das inflammable Grün ziert nun schon seit 16 Jahren unseren Shop und steht hier klar im Mittelpunkt. Die verschiedenen Grau Töne sorgen für schlichte Konturen und ergeben in Kombination mit der Toe ein perfektes Abbild unseres Shops – inflammable.com – independent Online Shop for Graffiti, Sneakers and Streetwear since 1999.

Die Jungs von SHOWBOX haben auch diesmal eine besondere Box beigesteuert, die ebenfalls im Paket ist. 

 

Um dieses einzigartige Paket zu gewinnen, müsst ihr folgendes tun:

  1. Gebt inflammable, Budgie Customs und Showbox ein Like auf Facebook
  2. Markiert zwei Freunde in den Kommentaren dieses Beitrags
  3. Schreibt eure Schuhgröße in euer Kommentar

Das Gewinnspiel endet heute Nacht um 00:00 Uhr. Der Gewinner wird am Montag bekannt gegeben.

Viel Erfolg und danke an Budgie-Customs, Showbox, Dead Stock, Dressed Like Machines, Sneakerskills und snkr.art!

 

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inflammable Customs – sneakerskills

24. Oktober, 2016

Heute ist der Start einer ganz besonderen Woche! Zusammen mit Budgie-Customs haben wir 5 verschiedenen Blogs die Möglichkeit gegeben, ihren eigenen Schuh zu gestalten. Diese Raritäten werden diese Woche an euch verlost! Unterstützt wurde das ganze auch noch von den SHOWBOX Kumpels.

 

Den Start heute macht SNEAKERSKILLS mit seinem FC Arsenal Stan Smith.

Alle Infos zum Gewinnspiel gibt’s hier.

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30. September, 2016

Wie viele von euch wissen, sind wir bekennende Musikliebhaber. Um euch ein wenig näherzubringen, was es bei uns im Office diesen Monat so auf die Ohren gab, wollen wir euch kurz unsere Top 3 Alben im September vorstellen. Wer sie noch nicht gehört hat, sollte das schnellstens nachholen.

 

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1. FloFilz – Cenario 

Wer die hiesige Beat-Producer Szene verfolgt, hat selten so viel Auswahl gehabt, wie jetzt. Neben sämtlichen Generation Y Genres à la Cloud Rap, Trap und Co, gibt es ein Parallel Movement, das sich zurück zu den Wurzeln bewegt, da wo Hip Hop her kommt. Während Künstler, wie Suff Daddy, Dexter und Brenk den Weg der deutschen Produzenten Szene ebneten, haben in den letzten Jahren viele junge Hungrige den Windschatten genutzt und ihr Talent hinaus in die Welt getragen. Darunter Namen wie Bluestaeb, Wun Two, Hubert Daviz, Knowsum und viele weitere, die ihr ganz eigenes Subgenre gebildet haben und represäntieren: Oldschool Future (wie es auch das Kollektiv um Figub Brazlevic, Bluestaeb und S.Fidelity nennt). Ein Anhänger dieses Genres ist auch FloFilz. Praktisch mit der Geige an der Schulter in Aachen geboren, ist der Vollblutmusiker und Jazz-Liebhaber einer der Vorantreiber des Movements. Nachdem er relativ schnell Geige gegen MPC austauschte, finge er an einzigartige Jazz-Sample-Lastige Hip Hop Mucke zu machen und nach einem Abstecher bei Jakarta Rec. dann bei Melting Pot Music landete. Genau die richtige Umgebung also. Nachdem sein Debut „Metronom“ die Eindrücke einer Paris-Reise musikalisch darstellte, lieferte er mit „Speak Thru“ (Jakarta Rec.) einen weiteren starken Langspieler. Mit „Cenario“ erschien nun der Metronom Nachfolger, der durch eine Reise ins schöne Lissabon inspiriert wurde und voller Referenzen an die dort sehr beliebten jazzigen Bossanova Klänge steckt. Unbedingt reinhören!

 

 

2. Isiah Rashad – The Suns Tirade 

 

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Lange hat er sich Zeit gelassen. Die Erwartungen nach seinem 2014 Debut „Cilvia Demo“, das unter anderem den Hit „Shot you down“ hervorbachte, waren riesig. Prophezeiungen als das „nächste große Ding“ nach Kendrick und Weltruhm wurden dem TDE-Schützling zugesprochen. Wahrscheinlich war genau dieser Hype, der Grunde warum der Mann aus Chattanooga, Tennesse abhob und eine Zeit lang nicht wieder runterzukommen scheinte. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Nach mehreren Eskapaden stand wohl seine TDE-Mitgliedschaft auf der Kippe. Das beweist auch das Intro von The Suns Tirade, bei dem TDE Präsident Dave Free in einer Sprachnachricht sein Unverständnis ausdrückt und Rashad quasi vor ein Ultimatum stellt:

„The fact that I still don’t have you God damn album, I don’t understand this process dog like hell you got… like everybody was bumpin‘ your last shit, you don’t want to get your next shit out? You don’t care? You don’t care that they want to hear your next shit? You just that good huh? That must be your whole thing then. Man you got until Friday bro, I’m not asking no more dog, you got until Friday. I’m not asking no more“

 Um so erfreulicher, dass er sich jetzt wieder seinem musikalischen Schaffen widmet und mit The Sun’s Tirade den Beweis liefert, dass er einer der talentiersten Lyricists dieser Zeit ist. Das wird bei TST nämlich noch mehr in den Vordergrund gestellt. Passend Während die Beats auf Cilvia Demo teilweise noch zu viel Raum einnahmen und teilweise nicht wirklich auf den MC zugeschnitten schienen, passt dieses Jahr das Musikalische zu Isiah, wie Topf und Deckel. Ch-ch-check it out!

 

3. Bon Iver – 22, A Million 

 

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Auch das Projekt um Sänger, Gitarrist und Organist Justin Vernon ließ uns 5 Jahre auf den Nachfolger von „Bon Iver“ und somit den dritten Langspieler „22, A Million“ warten. Aber wer mit Kanye abhängt und als eins der größten Phänomene der Insider Musikszene gilt, kann sich das erlauben. Die Hangouts mit Kanye sind wohl auch der Grund, warum das neue Album weitaus basslastiger, als seine Vorgänger ist und teilweise den beruhigenden Gesang in den Hintergrund stellt. An der ein oder anderen Stelle sogar etwas zu sehr. Trotzdem schafft es Bon Iver abermals eine positive, harmonische Grundstimmung zu erzeugen, wie man sie sonst selten erlebt. 22, A Million hat stärkere und schwächere Songs,  funktioniert aber als anspruchsvolles Gesamtwerk super und gehört für uns deshalb schon jetzt zu den Alben des Jahres. Einzig allein die seltsamen Songtitel hätte man sich sparen können, aber die gehören wohl auch zum künstlerischen Schaffen.

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inflammable X Klekt x miadidas Contest – Latest Result

5. September, 2016

Fast hätten wir vergessen euch das nachzureichen! Bei der letzten Edition unseres INFLAMMABLE X KLEKT X MIADIDAS CONTESTS hat Justin S. einen feinen ZX FLUX zum Thema Camouflage gezaubert. Checkt hier unten, wie der Schuh am Ende rausgekommen ist. Mutiges Design, aber uns gefällt’s ganz gut!

 

Nach einer kleinen Sommerpause sind wir übrigens wieder zurück mit der September Edition unseres einzigartigen Contests. Hier mitmachen und den Contest gewinnen. Im September verschenken wir gleich drei Paar!

 

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we are back – neuer inflammable x klekt x miadidas Contest jetzt online!

2. September, 2016

Wir entschuldigen uns für die lange Verzögerung, aber wir sind endlich zurück mit einer neuen Runde unseres legendären miadidas Contests! Dank technischer Probleme mussten wir eine neue Lösung finden und den Ablauf etwas verändern. Den Link für euren designten Schuh könnt ihr jetzt leider nicht mehr einfach über eine Copy-URL Funktion bekommen. Deshalb hier der neue Ablauf kurz zusammengefasst:

 

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  1. Wie üblich geben wir immer am Anfang eines Monats ein Thema und ein Modell vor, das ihr bearbeiten sollt
  2. Jetzt ist es an Euch: Tobt Euch auf www.adidas.de/personalisierenaus und erzählt mit Eurem Design Eure Story zum Thema & Modell.
  3. Ist euer Design fertig, nutzt die Teilen-Funktion und klickt dann auf das Twitter-Icon. Dann landet ihr auf der Twitter Seite wo ihr die Möglichkeit habt euren Schuh zu teilen. Im vorgefertigten Beitrag steht euer miadidas Link. Diesen kopiert ihr und fügt ihn zusammen mit den restlichen Daten in das untenstehende Formular ein. Keine Angst, ihr müsst nichts auf Twitter teilen, geschweige denn einen Account haben.
  4. Nach Ende der Deadline picken wir die Top 5 Entwürfe zur Abstimmung heraus und IHR stimmt über den Monatssieger ab, der seinen Schuh zugeschickt bekommt.
  5. Design. Enter. Vote. Repeat. Every Month

 

Natürlich werden wir unseren Rückstand aufholen und diesen Monat 3 anstatt 1 Schuh vergeben. Das heißt eure Chancen auf euer eigenes Paar Sneaker haben sich grade verdreifacht. Viel Spaß beim Designen!

 

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Modell: adidas Gazelle
Die Ikone ist zurück! Bereits in den 60ern zum ersten Mal am Fuß zu sehen, ist die Gazelle noch immer zeitlos wie eh und jeh. Die schlanke Silhouette gepaart mit dem klassischen Drei Streifen Retro-Look gefällt damals genau so wie heute. Nicht zuletzt deshalb wurde die Gazelle schon früher von Stars, wie Kate Moss in die Welt getragen. Auch zu dem Schuh-Comeback 2016 hat sich adidas ein paar namhaften Leute der Szene ins Boot geholt: Für die neue Kampagne stehen u.a. Kirk Knight, Tyshawn Jones, Alicia Bognanno in den berühmten Sneakern vor der Linse. Und jetzt seid auch ihr dran!

 

Thema: Retro
Kein Schuh verkörpert den Retro Stil besser als die legendäre Gazelle. Nicht zuletzt wegen ihrer Geschichte, die zurückreicht bis weit in die 60er. Doch was ist es, dass die Gazelle auch in 2016 noch zeitlos und cool wirken lässt? Die Leute sehnen sich zurück nach der guten alten Zeit und verbinden die Gazelle mit Persönlichkeiten, die zu ihrer Zeit verschiedene Subkulturen nachhaltig geprägt haben. Die Gazelle steht für mehr als einen Schuh, für eine Ära der Vergangenheit, in der so viel passiert ist, dass es sich lohnt einen Teil davon am Fuß zu tragen. Diesen Retro-Stil gilt’s jetzt auf die Gazelle von 2016 zu bringen!

 

HIER GEHT’S LOS!

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RECAP – BERLIN FASHION WEEK – BRIGHT / SEEK TRADESHOW

4. Juli, 2016

Nach einer Woche voller Hände Schütteln, Free Gin-Tonics auf diversen Events und einem Mode-Einheitsbrei auf sämtlichen Trade-Shows sind wir back in Business und haben ’nen ordentlichen Fashion Week Blues. Was soll man da also anderes machen, als kurz zu reflektieren, was die letzte Woche in Berlin so alles abging. Moralische Aufarbeitung sozusagen.

Wie jedes halbe Jahr machten wir uns also am Montag auf den Weg Richtung Berlin. Dank 600+ Kilometern Entfernung zwischen Mannheim und der Bundeshauptstadt war der erste Tag somit so gut wie dahin und das einzige wonach wir uns sehnten war….na klar…das Game of Thrones Staffelfinale (OMG!).

 

 

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So true…

 

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Am Dienstag und Mittwoch standen dann mit Bright und Seek die beiden größten / renommiertesten / einzigen Tradeshows im Bereich Streetwear auf der Agenda. Für alle Unwissenden: Bright und Seek finden unmittelbar nebeneinander in zwei großen Hallen des Arena Berlin Geländes statt. Während die Bright sich mehr auf urbane, jüngere Streetwear und Brands aus den Bereichen Skate, Sport und Urban konzentriert und somit Marken, wie The Hundreds, Vans, HUF im Portfolio hat, geht die Seek schon eher in Richtung Contemporary Fashion und hat erwachsenere, modischere Brands in ihrer Auswahl.

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Zusammen ergibt das eigentlich eine ganz stimmige Kombination, wobei die Grenzen hier fließend sind. Leider sorgt das auch dafür, dass der Gesamteindruck zu einem Brei aus Bomberjacken, Long Tees und Co in kanye’sken Erdtönen wird. Obwohl das komplett so abzustempeln mit Sicherheit Unrecht wäre, hat es uns doch an Lichtblicken und Innovation gefehlt. Während sich das übliche Messe Procedere in den letzten Jahren um 180° gedreht hat, sind die meisten Standbetreiber einfach in der Zeit stehen geblieben. Kein Einkäufer der Welt geht heute noch auf Messen, um dort Ordern zu schreiben. Und das ist auch verständlich. Bei Ohrenbetäubender Lautstärke, stickigem Klima und Ablenkungen von allen Seiten würde wohl kaum jemand von uns entscheiden, wo man das nächste große Geld reinsteckt. Warum also als Marke / Aussteller die komplette Kollektion an Samples an drei Kleiderstangen klatschen und das wars? Natürlich ist das Fühlen der Qualität ein wichtiger Punkt und gerade um neue Marken kennen zu lernen sollte vor allem das Produkt im Mittelpunkt stehen. Aber dafür reicht auch eine gute ausgewählte Selektion an Highlights. Richtig macht’s, wer die Shows zu Branding zwecken nutzt und mit cleveren Installationen und innovativen Aktionen seinen Stand zu einem Hingucker macht und somit die Aufmerksamkeit auf seine Brand zieht. Leider meist Mangelware.

 

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Um dem ganzen im Fazit doch noch etwas positives abzugewinnen, soll hier erwähnt sein, dass beide Messen durchaus auch ihre Sonnenseiten haben: gutes Netzwerken mit Leuten aus der Branche, ein gutes Konzept beim Sneakerspot auf der Bright und jede Menge Inspiration (wie auch Entmutigung) bei den Besuchern der Shows.

 

Weitere interessante Stationen waren das Inan X Lee Release-Event im Soto Store, sowie der OPM Pop-Up Shop in Berlin Mitte….

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Natürlich sollte auch das Abendprogramm alles andere als Langeweile versprechen. Den Startschuss des Wochenmarathons machte für uns das adidas Gazelle Event am Dienstagabend. In einer schönen Hinterhof-Location in Berlin Mitte wurden die Räumlichkeiten ganz dem neuen – alten Zugpferd der Marke mit den drei Streifen gewidmet. Bei entspannter Stimmung und guten (=kostenlosen) Drinks konnte das Konzept rund um die Gazelle begutachtet werden. In einem Hinterraum gab es dann sogar exklusive Einblicke auf die Gazellenation (= das übermäßige Comeback der Gazelle) 2016 / 17, sowie weitere kommende Highlights. Wir können schon mal so viel verraten: adidas nimmt den Fuß keinesfalls vom Gas!

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Am Tag drauf sollte dann mit der Bright X Seek X Highsnobiety „The Off“ Party das Highlight der Woche stattfinden und die Unabhängigkeit von der medialen Omnipräsenz der Generation Smartphone & Co celebriert werden. Im Klartext: Einfach mal Abschalten! Eigentlich eine gute Idee. Leider scheiterte die Party aber an den Erwartungen der Besucher. Die waren zu Recht hoch. Mit DJ Batman, Kyu Steed, J $tash und den Section Boyz aus UK waren gleich ein paar Hochkaräter eingeladen die Bühne zu bespielen. Die Location, ein altes Lagerhaus, war im Prinzip auch cool, nur leider sehr weitläufig und schwer zu füllen. Das größte Problem war allerdings der Sound. Leider hörte man bei diversen Live-Auftritten nicht viel mehr als dumpfes Gebrülle und die Wände des geräumigen Lagerhauses warfen die Geräusche mit suboptimalem Hall-Effekt zurück. Nicht zuletzt deshalb verließ ein Großteil der Besucher die Party noch bevor die „Headliner“ aus London auf die Bühne kamen. Trotzdem wollen wir auch hier nicht nur rumnörgeln. Viele coole, schöne Leute auf einem Fleck, gute (=kostenlosen) Drinks und absolutes Fashion Week Feeling…

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Bilder der Party by Highsnobiety

Donnerstag war dann noch mal ein bisschen Shopping angesagt. Favorisierte Adressen: Wood Wood, Voo Store, Soto & Co. Zum Abschluss noch ein absoluter Meistertipp. Sicher wird in einer Stadt, wie Berlin viel über den „Besten Burger der Stadt“ diskutiert und jeder meint ihn zu kennen. BBI, Burgeramt, Schillerburger, bla, bla. Aber wir kennen ihn wirklich. Vielleicht auch nicht. Jedenfalls solltet ihr unbedingt mal Lily Burger am Hermannplatz abchecken. Ungelogen sehr, sehr guter Burger!

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Bis zur nächsten FW im Januar, dickes B!

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